Greater Addo Elephant National Park

Man hat mit dem Addo Elephant Park viel vor. Langfristig soll er der drittgrößte Park in Südafrika werden. Ein großer Vorteil ist, dass das gesamte Gebiet malariafrei ist. Bereits ab der frühen neunziger Jahre begann man damit, Land zuzukaufen und inzwischen hat der Park inklusive der Zuurberge und einiger Küstenregionen eine Größe von 125 000 ha.

Pläne für den Ausbau zum Greater Addo Elephant Park erhielten durch eine Studie von Wissenschaftlern von der Universität Port Elizabeth einen gewaltigen Auftrieb. Man hofft, dass die Pläne innerhalb der nächsten 5 Jahre verwirklicht werden können.

Im Oktober 2003 wurden die ersten Löwen in den Park gebracht, danach sollen auch wieder Hyänen eingeführt werden.

Der Park wird dann außergewöhnliches bieten können:

die Big 7
Zu den Big 7 zählen neben den 5 großen Landtieren Löwe, Leopard, Büffel, Elefant und Nashorn auch der Wal und der Great White Shark (Weiße Hai).

5 unterschiedliche Biome
Der Greater Addo wird 5 der 7 im südlichen Afrika vorkommenden Biome enthalten und wird damit der Park mit den meisten unterschiedlichen Vegetationszonen in Südafrika.

das Marine Reserve
Zum Park soll ein 120 000 ha großes Meeresschutzgebiet gehören, welches die kleinen Inselgruppen St Crox und Bird Islands in der Algo Bay mit umfasst. Auf diesen Inseln sind South African Penguins und Gannets zu Hause.

archäologisch und historisch interessante Plätze
z.B.: in den Zuurbergen Felsmalereien der San und die Melkhout Cave mit Funden aus der frühen Steinzeit. Auf St Croix errichtete Bartholomeus Diaz ein Kreuz nachdem er als erster Europäer auf der Suche nach einem Seeweg nach Indien das Kap umsegelt hatte.

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Karte des Greater Addo Elephant National Parks
Karte des geplanten Greater Addo National Parks.

Der ursprünglich nur ca. 4000 ha große Park (gelb markiert) soll auf knapp 500 000 ha vergrößert werden, 5 Biome enthalten und in Zukunft den Big 7 eine Heimat bieten.

Biome
Biome sind Vegetationszonen. Im zukünftigen Greater Addo werden folgende 5 Biome vertreten sein:

Die semi-aride Karoo mit kleinwüchsigem Buschwerk im trockenen Norden.

Die äußerst artenreiche Fynbosvegetation in den Zuurbergen. Die bekannteste Pflanzenfamilie im Fynbos sind die Proteen.

Dickicht hauptsächlich im Bereich des ursprünglichen Addo, wo Schotia Afra, Speckbaum u. Sukkulenten das Landschaftsbild bestimmen.

Grasland, in dem normalerweise Büffel und Zebra beheimatet sind.

Wald an den feuchten Südhängen der Zuurberge und in der Küstenregion.