Kuhantilope, Erdmännchen, Zebra

Die Fauna im Addo Elephant Park

Zur Zeit sind 4 der Big Five im Addo Elephant Park heimisch: Elefanten, Büffel, Nashörner und Leoparden im Zuurberg Reserve.

Aus Kenya wurden Anfang der sechziger Jahre Spitzmaulnashörner eingeführt, damit sie sich hier in sicherer Umgebung vermehren können. Da sie im Eastern Cape aber nicht heimisch waren, werden sie in einem abgegrenzten Gebiet gehalten. Auf den geführten Touren am späten Abend hat man gute Chancen, sie zu beobachten. Heimische Nashörner wurden ebenfalls wieder eingeführt, sind allerdings selten zu sehen.

Die Büffel mussten über Jahrhunderte hinweg wegen der ständigen Verfolgung ihr Verhalten ändern, um überleben zu können. Normalerweise ernähren sie sich von Gras und weiden tagsüber in großen Herden. Da es im Park aber keine Grasnahrung gab, stellten sie sich auf Blattnahrung um. Kleine, von einer Kuh angeführte Herden bevorzugen die dunklen Nachtstunden und ernähren sich nun hauptsächlich vom Speckbaum. Da die Büffel im Addo frei von Maul- und Klauenseuche sind, besteht eine große Nachfrage nach ihnen bei Zoos und anderen Nationalparks.

Am häufigsten sieht man im Park verschiedene Antilopenarten, allen voran die Kuhantilope (Red Hartebeest). Auch Kudu, Elandantilopen und kleinere Arten wie z.B. der Steenbock sind oft anzutreffen. Weitere Tiere, die man meistens zu Gesicht bekommt sind Zebras, Warzenschweine, Erdmännchen, Meerkatzen und Schabrackenschakale.

Raubkatzen sind im Park bis jetzt nur spärlich vertreten. Im Oktober 2003 wurden 6 Löwen wieder eingeführt. Zwei Gruppen von jeweils einem Männchen und 2 Weibchen wurden in weit voneinander entfernten Gebieten des Parks ausgesetzt, so daß sich in Zukunft zwei unabhängige Rudel bilden können. Die Einführung der Löwen ist u.a. deshalb nötig, um die Population der verschiedenen Antilopenarten im Gleichgewicht zu halten.

Man muss schon viel Glück haben, um den Leopard (im Zuurberg) oder Wüstenluchs zu sehen.

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Sunbird

Vögel im Addo-Park

Es gibt etwa 250 verschiedene Vogelarten im Park. Das Spektrum reicht vom Strauß bis zu den kleinen Nektarvögeln. Wenn sich Elefanten und anderes Wild mal nicht zeigen, dann hat man immer noch die Möglichkeit, nach Vögeln Ausschau zu halten und wird sicher nicht enttäuscht. Gleich am Restkamp gibt es einen mit Schilf bewachsenen Teich, an dem praktisch immer Blesshühner und Webervögel zu sehen sind. Im Winter, wenn von Mai bis September die Aloen blühen, kann man sehr gut die farbenfrohen Nektarvögel beobachten. Oft anzutreffen sind Ibisse, Perlhühner, Raubvögel wie Mäusebussard, Felsenbussard und verschiedene Habichtarten. Hin und wieder zeigen sich auch Kampf- und Schreiadler. Eulen sieht man besonders auf den Nachtfahrten.